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Fristlose Kündigung wegen Gänsekeulen rechtmäßig
This is my site Written by nvb on 22. Juli 2013 – 07:36

Die Stadtwerke Neuwied GmbH kündigte ihrem Geschäftsführer fristlos, da er seiner Freundin eine städtische Küche zum Kochen zur Verfügung gestellt hatte. Die dort zubereiteten Gänsekeulen verkaufte die Frau anschließend in ihrem Lokal. Nach Ansicht der beklagten GmbH verstoße dies gegen die Dienstanweisung, dass „die private Nutzung der dienstlichen Einrichtungen verboten“ sei.

Darüber hinaus soll der Geschäftsführer den Nachhilfelehrer einer Freundin der Tochter seiner Lebensgefährtin auf Kosten der Stadtwerke bezahlt haben.

Die Stadtwerke GmbH kündigte dem Mann deshalb Ende 2010 und Anfang 2011 gleich zweimal fristlos, wogegen der Manager klagte.

Das OLG Koblenz bestätigte nun die Entscheidung der Vorinstanzen und wies die Klage des Mannes ab  (Urt. v. 11.07.2013, Az. 6 U 1359/12). Die Pflichtwidrigkeit des Verhaltens des Geschäftsführers habe in beiden Fällen ein erhebliches Gewicht, da er eine besondere Nähebeziehung zu den jeweils Begünstigten hatte.

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